Sunday, September 9, 2012
Manhattan (part two)
Die Brooklyn Bridge führte uns nach Downtown Manhattan, ganz im Süden der
Halbinsel. Wir holten uns Gratistickets für das 9/11 Memorial. Um die Zeit bis zu
unserem Slot zu überbrücken, boten sich das Irish Hunger Memorial sowie das World
Financial Center an. Ersteres erinnert an die Hungersnot in Irland, die in den 1840er-Jahren die
Inselbevölkerung traf. Viele sind nach Amerika ausgewandert, doch 12 % der Bevölkerung - eine Million Menschen - sind verhungert.
Das protzige World Financial Center dagegen spiegelt den Reichtum der westlichen
Welt wider, der eine Hungersnot umso unglaublicher erscheinen lässt.
Schliesslich war unsere Zeit für den 9/11-Besuch gekommen. Das Mahnmal ist meiner
Meinung nach gut gelungen. Kein nationalistischer Propagandatempel, kein
märtyrerhaftes Heldendenkmal - sondern eine schlichte Gedenkstätte für die
Menschen, die hier sterben mussten.
Die beiden Quadrate, auf denen bis vor elf Jahren das World Trade Center stand, werden nicht mehr überbaut. Daneben hingegen wachsen neue Türme in den Himmel. One World Trade Center heisst der Höchste im Bunde, 541 m wird er bei der Eröffung 2013 sein. Bei unserem Besuch war der Rohbau beinahe abgeschlossen. Wo sich die diagonalen Fassadenkanten treffen, befindet sich künftig das Dach. Darauf wird noch eine Antenne platziert werden.
Two WTC wird mit 411 m etwas kleiner als sein grosser Bruder.
Seven WTC ist bereits seit Jahren fertiggestellt.
Saturday, August 11, 2012
Manhattan (part one)
Wir sollten für zwei Nächte und zwei Tage in Manhattan bleiben. Am ersten Abend
reichte es noch für einen Spaziergang, zuerst an den Hudson River mit dem Sonnenuntergang hinter Newark.
Das Empire State Building - allgegenwärtig
Times Square
Am nächsten Morgen wählten wir den Weg zur nächsten U-Bahn-Station über die Highline - ein stillgelegtes Hochbahntrassee, das heute als Stadtpark hinhalten muss.
Im fortgeschrittenen Zeitalter ist natürlich das Auto das Nonplusultra punkto Mobilität.
Danach nahmen wir die U-Bahn nach Brooklyn und gelangten über die
berühmte Brooklyn Bridge zurück nach Manhattan.
Blick auf Downtown Manhattan und die Freiheitsstatue (ganz links)
Zwei weitere Brücken über den East River: Manhattan Brigde (vorne) und Williamsburg Bridge.
Ein Fussgängerzugang zur Brooklyn Bridge
Das Hybridtragwerk aus Hängebrücke und Schrägseilbrücke hat eine Spannweite von immerhin 486 m - Weltrekord bei der Inbetriebnahme 1883.
reichte es noch für einen Spaziergang, zuerst an den Hudson River mit dem Sonnenuntergang hinter Newark.
Das Empire State Building - allgegenwärtig
Times Square
Am nächsten Morgen wählten wir den Weg zur nächsten U-Bahn-Station über die Highline - ein stillgelegtes Hochbahntrassee, das heute als Stadtpark hinhalten muss.
Im fortgeschrittenen Zeitalter ist natürlich das Auto das Nonplusultra punkto Mobilität.
Danach nahmen wir die U-Bahn nach Brooklyn und gelangten über die
berühmte Brooklyn Bridge zurück nach Manhattan.
Blick auf Downtown Manhattan und die Freiheitsstatue (ganz links)
Zwei weitere Brücken über den East River: Manhattan Brigde (vorne) und Williamsburg Bridge.
Ein Fussgängerzugang zur Brooklyn Bridge
Das Hybridtragwerk aus Hängebrücke und Schrägseilbrücke hat eine Spannweite von immerhin 486 m - Weltrekord bei der Inbetriebnahme 1883.
Sunday, August 5, 2012
Pittsburgh - Philadelphia - New York City
- Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, innert Tagen nach unserer Rückreise den Blog
fertigzustellen und auch Kartenmaterial nachzuliefern. Doch der Alltag hat uns
schnell eingeholt, und so ist der Blog versumpft. Nun bin ich aber im WK. Es dauert
noch volle vier Stunden bis zum Mittagessen, und viel passieren wird in dieser Zeit
nicht mehr. Vermutlich werde ich den ganzen Tag hier unten in diesem Keller
warten...warten darauf, dass mich dann doch niemand braucht. Jedenfalls eine gute
Gelegenheit, die tollen Erinnerungen an unsere Weltreise niederzuschreiben. -
Mia's Tante hat uns am Samstagmorgen ins Stadtzentrum zum Bahnhof von Pittsburgh
gefahren. Imposant war es, nach einem langen Tunnel plötzlich auf einer Brücke zu
sein und die Skyline in der Morgendämmerung vor sich zu haben. Ich war ganz baff,
deshalb gibts auch kein Foto der kitschigen Szene.
Wir fuhren erste Klasse, was uns für die Strecke von Pittsburgh via Philadelphia
nach New York City je 99 Dollar kostete. Inklusive sind Softdrinks von der Bar,
Wireless Internet und natürlich bequemere Sitze mit mehr Platz. So einen Sessel
wünsche ich mir auf meine Pensionierung.
Anfangs führt die Strecke durch den von Schwerindustrie geprägten Westen
Pennsylvanias, später durch die Hügelzüge der Appalachen.
In Philadelphia schliesslich ein Aufenthalt um einige Fotos der monumentalen
Bahnhofhalle zu schiessen. Wir erhalten eine Elektrolok. Die Australier waren
hingegen der Ansicht gewesen, nur für die elektrifizierten 1000 Kilometer von
Rockhampton nach Brisbane lohne sich kein Lokwechsel.
Nach gut sieben Stunden Fahrzeit erreichten wir die Penn Station, mitten in
Manhattan. Zu Fuss gingen wir zu unserem Hostel in Chelsea.
fertigzustellen und auch Kartenmaterial nachzuliefern. Doch der Alltag hat uns
schnell eingeholt, und so ist der Blog versumpft. Nun bin ich aber im WK. Es dauert
noch volle vier Stunden bis zum Mittagessen, und viel passieren wird in dieser Zeit
nicht mehr. Vermutlich werde ich den ganzen Tag hier unten in diesem Keller
warten...warten darauf, dass mich dann doch niemand braucht. Jedenfalls eine gute
Gelegenheit, die tollen Erinnerungen an unsere Weltreise niederzuschreiben. -
Mia's Tante hat uns am Samstagmorgen ins Stadtzentrum zum Bahnhof von Pittsburgh
gefahren. Imposant war es, nach einem langen Tunnel plötzlich auf einer Brücke zu
sein und die Skyline in der Morgendämmerung vor sich zu haben. Ich war ganz baff,
deshalb gibts auch kein Foto der kitschigen Szene.
Wir fuhren erste Klasse, was uns für die Strecke von Pittsburgh via Philadelphia
nach New York City je 99 Dollar kostete. Inklusive sind Softdrinks von der Bar,
Wireless Internet und natürlich bequemere Sitze mit mehr Platz. So einen Sessel
wünsche ich mir auf meine Pensionierung.
Anfangs führt die Strecke durch den von Schwerindustrie geprägten Westen
Pennsylvanias, später durch die Hügelzüge der Appalachen.
In Philadelphia schliesslich ein Aufenthalt um einige Fotos der monumentalen
Bahnhofhalle zu schiessen. Wir erhalten eine Elektrolok. Die Australier waren
hingegen der Ansicht gewesen, nur für die elektrifizierten 1000 Kilometer von
Rockhampton nach Brisbane lohne sich kein Lokwechsel.
Nach gut sieben Stunden Fahrzeit erreichten wir die Penn Station, mitten in
Manhattan. Zu Fuss gingen wir zu unserem Hostel in Chelsea.
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